Wenn das Hinsitzen an der Sonne zur Abnormalität wird…

Gleich kriege ich Besuch! Wie ich mich freue! Draussen scheint die Sonne und die Gartenplatten unseres Weges zum Haus sehen herrlich warm aus. So beschliesse ich, nach Unten zu gehen und mich dort an die Sonne zu setzten und etwas aufzuwärmen. Was auch den Vorteil hat, dass ich dann meinem Gast gleich den Parkplatz zeigen kann. Ich sitze gemütlich auf den Platten vor den Parkplätzen, nahe an der Tanne, um mich vor dem Wind zu schützen. So warm ist es nämlich effektiv auch nicht mit dem Wind der bläst. Keine 10 Minuten später werde ich von Weitem angesprochen, ob alles in Ordnung sei. Meine Antwort, das alles bestens sei, scheint nicht zu befriedigen. Die Frau läuft weiter auf mich zu, und fragt rufend, ob sie mir helfen könne. Ich antworte, dass ich nur am Warten sei und die Sonne geniesse. Sie lässt davon ab, noch näher zu kommen, aber scheint nicht ganz überzeugt zu sein. Mehrmals dreht sie sich zu mir zurück. Mittlerweile fühle ich mich etwas komisch am Boden sitzend und stehe zum Warten auf.

Einerseits ist es schön, in einem Dorf zu wohnen, wo man sich noch um die Nachbarn kümmert und nicht wegschaut. Andererseits stimmt es mich nachdenklich, wenn das auf dem Boden sitzen und die Sonne geniessen mittlerweile zu einer Abnormalität geworden ist.

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