Nachdem er sich schon ein paar Mal ganz kurz gezeigt hat, um dann gleich wieder zu verschwinden und herbstlichen Temperaturen Platz zu machen, ist er nun doch noch angekommen, der Winter. Leise über Nacht hat er sich weiss über das Seeland und den Jura gelegt. Es fasziniert mich immer wieder, wie diese weisse, dicke und zum Teil kompakte Decke sich bilden kann, durch die man stapfen kann und auch Recht ins Schnauben kommt, wenn man sich zwar nicht weglos, aber spurlos durch den Jura bewegt. Denn, setzt man sich in der Ruhe der Natur irgendwo hin und schaut den Schneeflöckchen zu, so sieht man wie sich wunderschöne, geometrisch exakt geformte, kleine Sterne niedersetzen, um dann schlussendlich auf den Kleidern langsam zu vergehen. Genau diese, winzigen wundersamen Formen müssen zu Abertausenden vom Himmel fallen und sich auf der Erde zusammen tun, um schlussendlich sich wie ein weisser Mantel um die Tannen zu legen und die Natur in ein gleichmässiges weiss zu verwandeln.